Informationsschrift für Expert*innen Nr. 5: Worauf es bei der Vertragsgestaltung ankommt! Die Rechte der Künstler*innen nach dem Urheberrechtsgesetz

 

Hinweis: Diese Informationsschrift betrifft Verträge, die Spielstätten mit Künstler*innen über eine Aufführung abschließen können. Sie sind allerdings auf den konkreten Einzelfall anzupassen. Überwiegend gelten die Ausführungen auch für ähnliche Vertragskonstellationen (z.B. zwischen einer GbR, bzw. einer Theatergruppe und einer Spielstätte oder zwischen Künstler*innen und einer GbR oder zwischen einzelnen Künstler*innen). Eine Rechtsberatung im Einzelfall kann diese Informationsschrift demnach nicht ersetzen. […] „Informationsschrift für Expert*innen Nr. 5: Worauf es bei der Vertragsgestaltung ankommt! Die Rechte der Künstler*innen nach dem Urheberrechtsgesetz“

Informationsschrift für Expert*innen Nr. 1

 

Worauf es bei der Vertragsgestaltung ankommt:
Kriterien für die Abgrenzung von selbständiger und unselbständiger Tätigkeit.

Die Informationsschrift für Expert*innen Nr. 1 in Zusammenarbeit mit dem Performing Arts Programm des LAFT Berlin enthält nützliche Informationen für die Vertragsgestaltung zwischen Spielstätten und Künstler*innen, die am Haus eine Produktion entwickeln. Gegenstand der Ausführungen ist die Abgrenzung zwischen einer selbständigen Tätigkeit (Honorarvertrag) und einer unselbständigen Tätigkeit (Beschäftigungsverhältnis / Anstellungsvertrag).

Vereinbarung über Gastspielverträge

 

Müssen Gastspielverträge mit den Theatern schriftlich abgefasst werden?

Immer wieder kommen Regisseur*innen zu mir und berichten, dass ein Gastspielvertrag seitens des Theaters im letzten Moment mit der Begründung nicht eingehalten werden, ein solcher „bedürfe der Schriftform“ und eine mündliche Vereinbarung über eine Inszenierung allein sei nicht wirksam. Mit anderen Worten: Das Theater sagt eine gemeinsam geplante Inszenierung kurz vor Probenbeginn ab und möchte die (ggfs. anteilige) Vergütung an die Regisseur*innen umgehen. Diese haben den vereinbarten Zeitraum jedoch bereits für die Inszenierung reserviert und erhalten so kurzfristig in der Regel keinen neuen Auftrag mehr – die Spielpläne für die kommende Spielzeit stehen längst fest.

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