Vertrauenspersonen in Institutionen und Unternehmen sind Ansprechpersonen für Menschen, die Diskriminierung, Ausgrenzung oder andere Probleme erleben oder beobachten. Ihre Rolle kann unterschiedlich ausgestaltet sein: Sie hören zu, beraten Betroffene, vermitteln bei Konflikten oder unterstützen dabei, passende Maßnahmen gegen Diskriminierung einzuleiten. In diesem Workshop geht es um Strukturen, in denen eine Vertrauensperson in ihrer Rolle nicht parteilich, bewertend oder entscheidend tätig wird. Als Ausgangspunkt stehen daher Rollenklarheit und eine nicht bewertende, nicht entscheidende Gesprächshaltung.
Was bedeutet es, als Vertrauensperson zuzuhören, zu unterstützen und Orientierung zu geben, ohne dabei Wertungen abzugeben oder Entscheidungen zu treffen? Was hilft, um eine empathische und zugewandte Haltung gegenüber der betroffenen Person zu wahren? Anhand praktischer Übungen zu Vertiefungsfragen und Paraphrasieren geht es darum, das Gegenüber besser zu verstehen, Gespräche offen und aufmerksam zu führen und vertrauliche Erstgespräche professionell zu gestalten.
Der Workshop findet in den Räumen unserer Kanzlei statt und ist Teil unseres Schulungsangebots. Eine Teilnahme ist daher nur über die teilnehmenden Institutionen möglich. Friedrich Pohl war lange Zeit Mitarbeiter der Kanzlei Laaser, ist Diplomjurist, zertifizierter Mediator und ehemaliger professioneller Balletttänzer. Er verbindet juristische und mediatorische Erfahrung mit seiner langjährigen Erfahrung aus dem Kulturbereich.