Die Anti-Rassismus-Klausel – Hintergrund und Zielrichtung

 

In der Presse gab es in den letzten Monaten einige Beiträge und Diskussionen zur Anti-Rassismus-Klausel (u.a. TAZ, Deutschlandfunk Kultur, Nachtkritik). Die Anti-Rassismus-Klausel ist von der Regisseurin Julia Wissert und der Rechtsanwältin und Dramaturgin Sonja Laaser entworfen worden. Sie kann genutzt werden, um im Rahmen eines Vertragsverhältnisses Beteiligte vor rassistischen Äußerungen und Übergriffen durch Mitarbeiter*innen der/des Auftraggeberin/s zu schützen. […] „Die Anti-Rassismus-Klausel – Hintergrund und Zielrichtung“

Anti-Rassismus-Klausel für die Vertragsgestaltung

 

Folgender Formulierungsvorschlag ist in Zusammenarbeit mit Julia Wissert (Regisseurin, Kuratorin und Superkünstlerin) entstanden und kann genutzt werden, um im Rahmen eines Vertragsverhältnisses Beteiligte vor rassistischen Äußerungen und Übergriffe durch Mitarbeiter der/des Auftraggebers zu schützen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass Auftraggeber*innen, etwa ein Theater, im Falle eines Verstoßes auf eigene Kosten eine Schulung oder vergleichbare Maßnahme mit ihren Mitarbeiter*innen durchführen lassen muss, die zur Aufklärung über rassistische Strukturen und rassistische Wortwahl beiträgt. Eine Besonderheit ist, dass die Deutungshoheit darüber, welche Beleidigungen als rassistisch diskriminierend empfunden und eingestuft werden, bei den Betroffenen selbst liegt. Informationen zu Hintergrund und Zielrichtung der Klausel können hier eingesehen werden.

Formulierungsvorschläge:

Klausel Nr. 1: Für alle Vertragsarten (deu/eng) – Stand Januar 2019

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Klausel Nr. 2: Für Gastspielverträge mit Häusern (deu) – Stand Juni 2019

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