Muss Künstlersozialabgabe für die Vergütung von künstlerischen Tätigkeiten von Gesellschaftern einer GmbH abgeführt werden?

 

Bei mitarbeitenden Gesellschaftern einer GmbH ist zu prüfen, ob diese einer selbständigen Tätigkeit nachgehen oder abhängig beschäftigt sind. Eine selbständige Tätigkeit liegt z.B. nahe, wenn der Gesellschafter über mehr als 50 % des Stammkapitals verfügt oder aufgrund einer Vereinbarung ungünstige Beschlüsse der Gesellschaft verhindern können (Sperrminorität). […] „Muss Künstlersozialabgabe für die Vergütung von künstlerischen Tätigkeiten von Gesellschaftern einer GmbH abgeführt werden?“

Aktualisierung Informationsschrift Nr. 9 zur Künstlersozialabgabe

 

Nach Auffassung der KSK ist der Abgrenzungskatalog für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen bei Freien Tanz- und Theaterschaffende nicht ohne weiteres anwendbar.

Die Künstlersozialkasse hat ihre Informationsschrift Nr. 9 zur Anwendung des Abgrenzungskataloges für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen aktualisiert!

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Künstlersozialabgabe – Auch bei Auslandsbezug

 

Grundsätzlich: Wer muss Künstlersozialabgabe zahlen?

  • Typische Verwerter: Unternehmer müssen Künstlersozialabgabe (im Folgenden: KSA) abführen, wenn sie ein Unternehmen betreiben, das in dem Katalog des § 24 Abs. 1 KSVG aufgelistet ist (z.B. Theater, Orchester, Galerie). Als Unternehmen gelten auch Einzelkünstler*innen, gemeinnützige Vereine etc. Diese im Katalog aufgeführten Unternehmer werden umgangssprachlich als „typische Verwerter“ bezeichnet.

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VddB: Freiwillige Versicherung für Produktionsleiter*innen

 

Produktionsleiter*innen in der freien Theaterszene können sich im Rahmen einer Neuregelung der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen freiwillig versichern lassen. Eine Pflichtmitgliedschaft in der KSK ist hierfür nicht erforderlich. 

Der Verwaltungsrat der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (VddB) hat in seiner Verwaltungsratssitzung am 28. Oktober 2016 beschlossen, selbständigen Bühnenkünstler*innen der freien Tanz- und Theaterszene ab 1. Januar 2017 die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung einzuräumen. Damit folgt er dem Antrag des Geschäftsführers des Landesverbandes Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg, Alexander Opitz.

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